La Palma gegen Asphaltwerke in Wohngebieten

Plataforma gegen Asphaltwerke in Wohngebieten auf La Palma ES

Beginn der Arbeiten am Asphaltwerk Ruiz Romero

Die Plataforma nennt das eine “Kriegserklärung” gegen das Volk, um Asphalt-Mischwerk von Ruiz Romero zu testen, soll heißen: es findet ein Probelauf statt.

Einmal mehr haben die Menschen  unter der Missachtung oder Verachtung der Stadt Los Llanos zu leiden. Der Stadtrat Antonio Rocha Quintero hat mitgeteilt,  die Asphaltmischanlage von Ruiz Romero im Industriegebiet der Callejon de la Gata zu einem Probelauf zu starten.

Die Plataforma selbst ist entsetzt, auch wegen dieses Verhaltens der Bürgermeisterin.  Es gab keinerlei Informationen zu den Probeläufen, die  ab Mittwoch, den 06.06.2012 beginnen. Wo  ist denn nun die Transparenz der Informationen der Bürgermeisterin Noelia Garcia, die sie uns versprochen hatte – vor der Wahl.

Der Beschluss dieser Tests ist eine beispiellose Rücksichtslosigkeit und Dreistigkeit der Person, die hier die Aussage machte, dass es keine Anwohner gibt. Es gibt sogar Häuser, die sind nur wenige Meter von der Anlage entfernt. Es gibt keine Garantie, dass diese Tests ohne jedwedes Risiko ablaufen.

Der Bauausschuss glaubt dem Gutachten des Sachverständigen nicht, das durch einen Richter in Los Llanos in Auftrag gegeben wurde und offensichtlich ist auch die Bürgermeisterin Noelia Garcia überzeugt, dass man in einem laufenden Gerichtsverfahren gegen dieses Asphalt-Mischwerk von Ruiz Romero einem Testlauf zustimmen kann. Das Gutachten sagt u.a. eindeutig aus, dass die Installation dieses Werkes illegal ist.

Wir erinnern daran, dass diese Tests vollkommen unnötig sind, denn wir wissen nur zu genau, was dort aus dem Schornstein kommt und es ist überflüssig, diese Tests durchzuführen. Der Bürgermeisterin liegen Gutachten vor; auch eine Simulationsstudie, die sehr ernst gemeint  ist und außerdem von einem international anerkannten Gutachter. Diese Studie weist deutlich darauf hin, dass die eingesetzten Schlauchfilter nicht die gefährlichsten und mikroskoisch kleinen Partikel und Gase neutralisieren, die ungeheuer schädlich sind für die Gesundheit von Mensch und Umwelt. Es scheint ziemlich auffällig, dass man hier mit den  minimalen Mengen von 80 Tonnen / Stunde testen wird wenn man bedenkt,  die maximale Produktion  130 Tonnen / Stunde beträgt.

Wir haben keinen Zweifel, dass wir belogen und betrogen werden seitens des Rathauses. Das gleiche passierte mit dem  Bericht eines externen Rechtsberaters der Stadt, dass angeblich Feinstaubmessungen von stattgefunden haben. Das soll vor einigen Monaten gewesen sein – Ergebnisse haben wir nie gesehen.

Angesichts dieser Beweise wird der Anwalt der Plataforma, Felipe Campos, eine sofortige Aussetzung beantragen zusammen mit einer Strafanzeige gegen den Stadtrat für Stadtentwicklung und den Sekretär der Stadt Los Llanos.

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