La Palma gegen Asphaltwerke in Wohngebieten

Plataforma gegen Asphaltwerke in Wohngebieten auf La Palma ES

Gesundheitsschutz und die UNASPA

gegen-asphaltwerk-logoGesundheitsschutz und das zweite Asphalt-Mischwerk (UNASPA)

Das Cabildo, die Genehmigung von UNASPA und die schlechten Aussichten für die Gesundheit

Wegen des ungüstigen Berichtes des Gesundheitsamtes und der Einflüsse auf die Gesundheit, möchte die Plataforma öffentlich die nachfolgende Stellungnahme abgeben:

In diesem Bericht hat der technische Inspektor des Gesundheitsamtes folgendes festgehalten:

a) Es können in diesem Bericht nicht alle Schäden für die Gesundheit aufgeführt werden, die solch ein Asphaltwerk auslösen kann. Aber die Konsequenzen für die Menschen, die im Umkreis einer solchen Anlage wohnen, sind über einen kurzen oder langen Zeitraum: Atemwegserkrankungen, Krebs, Leukämie usw.
b) Die Existenz dieser Anlagen hat für extreme soziale Unruhe gesorgt, die Anwohner haben Fragen gestellt, die (mit Verlaub) leider nicht beantwortet wurden
c) Man wirft einen Blick auf die Existenz von Wohnungen, Schulen, und Gemeinden, die sich in unmittelbarer Nähe befinden

Die Plataforma fragte den Direktor des Gesundheitsamtes, was denn diese totale Stille (Nichtbeantwortung der Fragen) bedeutet, hinterfragt den Bericht des technischen Inspektors und befragt den Minister für Industrie Luis Viña, wie es jetzt weitergehen soll mit der zweiten Asphalt-Mischanlage am Callejón de la Gata.

Eine weitere “unglückliche” Protagonistin in dieser unendlichen Geschichte ist die Präsidentin des Cabildo, Guadalupe Gonzalez Taño, studierte Juristin und Rechtsanwältin, sie wäscht ihre Hände in Unschuld und hält dem Industrieminister den Rücken frei, wohl wissend, dass das Gericht in erster Instanz eine Freigabe solcher Industrien abgelehnt hat. Wir wissen auch Bescheid über die traurige Art und Weise wie sich das Cabildo “sorgt um die Gesundheit der Menschen und die Schäden für die Umwelt”.

Wir möchten den enormen Widerspruch noch einmal betonen zwischen dem Bericht des Gesundheitsamtes und der Genemigung solcher Industrien. Zweifelsfrei bestätigt der Bericht die Argumentation der Plataforma, das solche Schwerindustrien eine enorme Auswirkung auf die Gesundheit haben und widerspricht eindeutig den günstigen Ausführungen des Cabildo.

Die Ineffizienz und Unfähigkeit der obersten behördlichen Einrichtung der Insel wird hier noch einmal mehr wie deutlich. Diese Regierung hat Zeit vertan und war schlicht und ergreifend nicht in der Lage, einen anderen Standort für diese Schwerindustrie zu finden, wo diese Industrie keinen Schaden für die Bewohner und die Umwelt anrichten kann. Nicht nur dass, man unterstützt auch noch die Steinbrecher, die tagtäglich mit ihren Vibrationen, dem Staub und dem Lärm die Anwohner stark belästigen und ebenfalls gesundheitsschädlich sind – und der Gesetzgeber greift nicht ein.

Angesichts dieser unglücklichen Situation können wir nur auf das Urteil des TSJC vertrauen, nämlich, dass der oberste kanarische Gerichtshof das Urteil der 1. Instanz bestätigt. Wir wollen und können den Politikern, die an der Macht sind, beweisen, dass eine kleine Gruppe von Anwohnern sehr wohl in der Lage ist, sich zu wehren.

In einem Kampf, der schon über 4 Jahre dauert, sollten wir belohnt werden für unsere Ausdauer und Zähigkeit und wir sollten diesen Kampf gewinnen gegen diese Machenschaften.

 

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