La Palma gegen Asphaltwerke in Wohngebieten

Plataforma gegen Asphaltwerke in Wohngebieten auf La Palma ES

Keine Umsetzung der Rechtsprechung

Vigilia contra plantas de asfaltoDie Steinbrecher rund um den Callejon de la Gata sind illegal, aber sie arbeiten immer weiter.

Die Nachricht der Gemeinde Los Llanos und der AMPUN (= Agentur zum Schutz der Umwelt), die in der vergangenen Woche durch die Medien ging, bringt bei den Abwohnern am Callejón de la Gata das “Fass zum überlaufen”.

Seit fast einem Jahrzehnt gibt es diverse Anzeigen bei verschiedenen Institutionen von den Betroffenen gegen diese Steinbrecher, denn sie machen nicht nur starken, störenden Lärm, sie beeinträchtigen auch die Gesundheit der Anwohner.
Bis heute zeigen diese Anzeigen leider keine Wirkung, weder bei der Gemeinde, noch bei der Regierung und auch nicht bei der Seprona (= Umweltbehörde der Guardia Civil).

Im November 2013 gab es ein Treffen des Vorstandes der PLATAFORMA in Teneriffa mit dem Direktor der AMPUN (=Agentur für Umwelt oder Umweltbehörde), Herrn Emiliano Coello. Man vertritt dort tatsächlich die Meinung, dass es keine Verpflichtung gäbe, dieses Prolem zu lösen, obwohl man einräumt, dass die AMPUN einen rasanten Anstieg dieser Steinbrecherarbeiten seit 2002 festgestellt hat.
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Nach diesem “unglücklichen” Ergebnis dieses Treffens sieht sich nun die Plataforma gezwungen wieder Anzeige zu erstatten, zu der auch eine Fotodokumentation gehört. Bis zum heutigen Tag haben wir keine Antwort erhalten.

Die Nachlässigkeit der verschiedenen Institutionen hat dazu geführt, dass wir vom Süden der Insel bis zum Callejón de la Gata den größten Steinbruch der Insel haben mit der dazugehörigen Zerstörung der Landschaft, und einer großen Fläche Land, die stark durch Benzol und PCB kontamiert ist und diese Fläche befindet sich nahe bei einem Grundwasserreservoir der Stadt Los Llanos. Ein Trinkwasserspeicher der Gemeinde ist nur ca. 200 m entfernt und könnte durch diese Steinbrecherarbeiten auch zerstört werden.

Durch das Gerichtsurteil vom Oktober 2013, das zur Schliessung des Asphaltwerkes von Ruiz Romero führte, wäre es ein Leichtes für die AMPUN gewesen, diese Steinarbeiten zu verbieten oder die 2.000 m Abstand zu Wohngebieten einzufordern.

Wir möchten hier klar zum Ausdruck bringen, dass anscheinend niemand an einer Lösung dieser Probleme interessiert ist und uns unsere Lebensqualität zurück zu geben. Es gibt Gerichtsurteile, aber die Verantwortlichen entziehen sich – wie immer – der Verantwortung.

 

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