La Palma gegen Asphaltwerke in Wohngebieten

Plataforma gegen Asphaltwerke in Wohngebieten auf La Palma ES

Lautstarke Demonstration

Ja, es hätten mehr Leute da sein können, bei unserer “öffentlichen” Versammlung, trotzdem kann man diese Demonstration als Erfolg bewerten. So ca. 500 Personen waren da und gaben lautstark ihren Unmut bekannt.

Unser Pressesprecher Vicente hielt folgende Rede.

Wir sind hier nun zum dritten Mal versammelt, vor dem Rathaus von Los Llanos, um unsere Ablehnung und unseren Widerstand gegen die Asphaltfabriken am Callejon de la Gata auszudrücken. Wir sind wieder hier weil die Versprechen, die seitens der PP und von Noelia Garcia LEAL  vor einem Jahr gemacht worden sind,  in der Casa de la Cultura in el Paso, nicht eingehalten wurden. Noelia sollte ihrem zweiten Nachnahmen ‘Leal’  (= loyal, rechtschaffen, aufrichtig) Ehre erweisen und einhalten, was sie versprochen  und eigenhändig unterschrieben hat.

Demonstration Los Llanos

Nämlich folgendes:
Wir sind gegen die Errichtung von Industrie-Anlagen am Callejón de la Gata oder in einem anderen Ort unserer Gemeinde, wenn sie gesundheits- und umweltschädlich sind. 

Es ist seither mehr als ein Jahr vergangen, seit diese „Angelschnur“ ausgeworfen wurde, um Stimmen zu fischen. Und unterdessen ist leider klar geworden, dass dies nur eine Strategie war, um  Bürgermeisterin zu werden. Wo bleibt da die Ethik ?

Wir möchten auch darauf hinweisen dass die politischen Parteien, die versucht haben auf Kosten von einer SOZIALEN BEWEGUNG die keine politische Farben trägt,  Kredit für die Wahlen herauszuschlagen, sich getäuscht haben, denn das einzige, dass wir anstreben ist, dass im Aridanetal keine  Schwerindustriezone entsteht, die als störend, gesundheitsschädigend, giftig und gefährlich klassifiziert wird.
Die also zur Folge hat, dass die Gesundheit und die Umwelt in Gefahr gebracht wird.

Der Drachen - unser Wahrzeichen

Wenn doch alle Informationen und Berichte, auch die, die von öffentlichen Institutionen erstellt worden sind darauf hinweisen, dass das ‘Reglemento de actividades clasificadas’ (2000 m Abstand) auch auf den Kanaren gültig ist, also: dass sich diese Art von Industrie nicht weniger als  2000 m im Umkreis von Häusergruppen befinden darf. Weshalb wird dann so hartnäckig darauf bestanden, diese trotzdem in Betrieb zu nehmen?

Es gibt einige kürzliche Beispiele, die die Tatsache erhärten, dass wirtschaftlich-ökonomische Interessen dahinter stecken, von dem Moment an wo sich der Callejón de la Gata in ein P.I. (Industriegebiet) verwandelt hat, mit der dazugehörenden Spekulation.

Wie ist es möglich, dass die C.I.A.L.P. darauf anspielt, eine Kläranlage ist einfach ein tiefes Loch, oder das Ministerium für Industrie sagt, dass auf den Kanarischen Inseln gewisse Gesetze nicht gelten und das letzte Wort gehört dem Stadtrat bei der Erteilung einer Betriebslizenz? Wollen sie ihre Hände in Unschuld waschen?

Wie ist es möglich, dass das Rathaus von El Paso uns ein Gutachten zur Verfügung gestellt hat, das positiv für die Anwohner ist und sich an die Vorschriften hält, was den Abstand betrifft, der für solche Anlagen vorgeschrieben ist und wieso sagen die Gutachten des Rathauses von Los Llanos das Gegenteil aus?
Von dem Moment der berühmten „transparenten Informationen“, bis zu der Phase der „Dunkelheit und Täuschung“ ist nicht viel Zeit vergangen. In den Gesprächen mit der Bürgermeisterin hat man wohl festgestellt, das die Plataforma nicht gerade ein bequemer „Gegner“ ist.
Man erzählte uns, man werde von uns und vom Betreiber des Asphaltwerkes unter Druck gesetzt  und  der Puls würde sich nicht erhöhen, wenn eine Entscheidung getroffen wird. Wenn der Druck hier durch die hartnäckige Verteidigung der Gesundheit definiert wird, und wenn dies dasselbe ist, wie vor der Wahl “das Herz erschreckt” – wie viel Betrug und Heuchelei mussten und müssen wir noch wir ertragen.

Demnonstranten auf der Plaza

Die Bürgermeisterin und dieses “junge und dynamische Team”, und so wie sie sich vor der Wahl präsentierten, war eine Täuschung und die absolute Ablehnung unsererseits heute, ist dadurch begründet, weil hier die Menschen verspottet werden, die an diese Worte geglaubt haben.

(Das heißt: Zum Teufel mit den Korruppten – ein unbekannter Asphaltgegner).

Es gab einen wichtigen Wendepunkt in unserem Kampf, als ein Richter dieser Gemeinde ein Gutachten angefordert hat, das  die Illegalität des Asphaltwerkes hervorhob.

Wenn der Stadtrat vernünftige Leute hätte die auch bereit sind, die Interessen der betroffenen Anwohner zu schützen, könnte das helfen …   aber zu leugnen und zu widerrufen, und von der Bürgermeisterin zu hören “es war schön, aber nicht verbindlich”,  und außerdem schafft es Arbeitsplätze – und nebenan versinken Tausende von Anwohnern im Elend.

Ab diesem Zeitpunkt, als die Bürgermeisterin beschloss Aufgaben an A. Rocha abzugeben, gab es keine Transparenz mehr, nur noch „Dunkelheit und Täuschung“.

Zuerst kam  ein Staatsanwalt, um Leute zu erschrecken …… Ein Anwalt, der natürlich von unserem Geld gut bezahlt wird und der jedes Gutachten im Sinne des Stadtrates erstellen würde.

Zum Teufel mit der Korruption

Als Zweites ordnete der gleiche A. Rocha einen „Probelauf“ der Anlage des R.R. an,  wohl wissend, dass dieses Asphaltwerk vermutlich illegal ist.
Er tat dies mit Vorsatz, und das ist Verdunklung und Verrat an uns, damit wir keine Zeit haben, bei Gericht eine vorläufige Aussetzung zu beantragen.

Diese Politiker, die schlecht regieren, wollen zwei Asphaltmischanlagen, ein Zementwerk und 2 Steinbrecher-Werke am Callejon de la Gata genehmigen und sie reden von “einer Achse der wirtschaftlichen Wiederbelebung.”

Wir wollen nicht dazu beitragen, das politisch-geschäftliche Ziele erreicht werden, die nur dazu dienen, sich selbst zu bereichern und um eine Insel zu zerstören, die das nicht verdient. Das ist unser natürliches Erbe und sie gehört allen Palmeros und nicht nur einer Clique von Politikern, die nur an Macht und Geld denken.

Konfrontiert mit solchem Unsinn und so viel Missbrauch, mit so viel Bosheit und Schlechtigkeit von mittelmäßigen Politikern, haben wir keine andere Wahl, als weiter zu kämpfen für eine gerichtliche Entscheidung, damit dieses Leid und die Unsicherheit beendet wird.

Wir hätten nie gedacht, dass palmerische Politiker sich für ein Asphaltwerk einsetzen, und sicherlich auch ihr nicht, und dass wir eine große und soziale Bewegung brauchen, um das zu stoppen.

Lasst uns ein Beispiel sein für andere Gruppen, die auch für eine gerechte Sache kämpfen, um zu erfahren, dass wir mit der Kraft der Vernunft  das erreichen können, was wir vorgeschlagen haben, und das ist ein klares NEIN zu Asphalt-Mischanlagen und ein einstimmiges JA für Gesundheits- und Umweltschutz im  Aridane-Tal.

Nein zu Asphaltwerken! Ja zur Gesundheit!

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