La Palma gegen Asphaltwerke in Wohngebieten

Plataforma gegen Asphaltwerke in Wohngebieten auf La Palma ES

Der oberste Gerichtshof lässt Einspruch zu

Die Plataforma informiert die Bürger des Aridanetales darüber, dass Ruis Romero gegen das Urteil des Gerichtes zu unseren Gunsten, Einspruch erhoben hat. Und der oberste Gerichtshof hat diesen Einspruch zugelassen. Die Stadt Los Llanos selbst hatte das Urteil des Gerichtes akzeptiert und keinen Einspruch erhoben. Die Begründung des Einspruches war: „Wir wollen Arbeitsplätze erhalten und wir wollen arbeiten und das werden wir auch verteidigen…“

Allerdings scheint diese Erklärung wenig plausibel, da das Unternehmen von Ruiz Romero wegen Zahlungsunfähigkeit Konkurs angemeldet hat (am 27.09.2012). Wir glauben auch, dass die Stadtverwaltung von Los Llanos das wußte und aus diesem Grund keinen Einspruch erhoben hat.

Wir glauben auch, dass die Beschwerde von Ruiz Romero bei dem obersten Gerichtshof der Kanarischen Inseln (TSJC) für uns kein Grund der Besorgnis sein sollte, denn das bestehende Gesetz regelt klar und deutlich die Abstände solcher Anlagen zu Wohngebieten und das Urteil des Gerichtes hat das auch bestätigt. Nun aber gibt es Gerüchte, dass ein Richter, der diesem obersten Gerichtshof angehört, Miteigentümer des Grundstückes in diesem Industriegebiet sein soll, wo dieses Asphaltwerk steht.

Der aktuelle Bebauungsplan von Los Llanos verbietet solche Asphaltmischwerke in diesem Industriegebiet im Interesse der betroffenen Anwohner, erlaubt aber die Ansiedlung von Schwerindustrie an der Südseite des Callejon de la Gata. In diesem „Wandel“ sehen wir einen weiteren Skandal und natürlich wehren wir uns weiter dagegen.

Die Plataforma ist fest entschlossen, weiter für eine Umstrukturierung des Industriegebietes zu kämpfen. Am Calljon de la Gata darf im Interesse der Anwohner keinerlei Platz für Schwerindustrie sein, auch dann nicht, wenn man uns einredet, dass dies Arbeitsplätze schafft (was es übrigens nicht tut – Anmerkung des Übersetzers). Die Regierung ist hier gefordert zu handeln und zwar zum Wohl der Bevölkerung und nicht für den Profit.

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