La Palma gegen Asphaltwerke in Wohngebieten

Plataforma gegen Asphaltwerke in Wohngebieten auf La Palma ES

Pressemitteilung-26-06-2015

plataforma-transparent-logoDie Anullierung des PGO (Flächennutzungsplan) von Los Llanos de Aridane ist das Resultat einer falschen Strategie der Politiker

Wie man weiss, hat der Kampf der Plataforma gegen die Asphaltwerke am Callejón de la Gata, als der neue Flächennutzungsplan von Los Llanos de Aridane im Jahr 2010 veröffentlicht wurde, begonnen. Zwar wurde später vom obersten Kanarischen Gerichtshof entschieden, dass keine Asphaltwerke dort fabrizieren dürfen, sie hätten nicht einmal gebaut werden dürfen, aber im Art. 60 des neuen Planes gab es immer noch die Möglichkeit,  in diesem Gebiet Schwerindustrie anzusiedeln.

Mit diesem neuen Plan gab es weiterhin keine Möglichkeit,  die Lebensbedingungen der Anwohner zu verbessern. Es war nur logisch, dass die PLATAFORMA gegen die COTMAC Beschwerde einlegte.

Der TSJC (oberster Kanarischer Gerichtshof) hat sich sehr deutlich gegen die Installation von Schwerindustrie ausgesprochen, auch wegen dieser Konflikte am Callejón de la Gata. Das Urteil war klar und deutlich,  die Anlage von Ruiz Romero wurde abgebaut und der Flächennutzungsplan sollte überarbeitet werden.

Das Schlimmste an diesem Flächennutzungsplan  war die fehlende Achtung gegenüber der Umwelt und der Anwohner hier auf La Palma  und er verstieß auch gegen die Umweltrichtlinien der EU.

Mit dem Urteil des TSJC sind die Politiker verpflichtet, in dem Flächennutzungsplan die Auswirkungen auf die Umwelt zu beachten, die Umwelt zu schützen und selbstverständlich auch die Anwohner und deren Gesundheit.

Wie war es überhaupt möglich, dass man einen solchen Plan ausarbeiten konnte, ohne dass alle Parteien gefragt und hinzu gezogen wurden? Dass man Schwerindustrie ansiedeln wollte, die in höchstem Masse gefährlich, ungesund und schädlich ist!?

Ein gutes Beispiel für die Gleichgültigkeit der Politiker gegenüber der Probleme der Anwohner zeigt ein Treffen von Mitgliedern der Plataforma und dem Präsidenten und Vize-Präsidenten des Cabildo kurz vor den Komunalwahlen; man “erinnerte” sich darán, dass man einen geeigneten Platz für diese Schwerindustrie suchen wollte.  Man hat uns informiert, dass ein geeigneter Standort noch nicht gefunden sei und vor den Wahlen würde es wohl auch nicht mehr klappen. Man sprach auch über die “Machacadoras” (= Steinbrecher), die seit vielen Jahren illegal in diesem Gebiet eingesetzt werden.
Einige Tage nach diesem Treffen wurde im BOCA der neue Flächennutzungsplan von La Palma veröffentlicht und darin vorgesehen waren eben diese Machacadoras in diesem Gebiet, trotz dem Lärm und dem Staub, den diese Industrie verursacht.

Die Plataforma will der Öffentlichkeit noch einmal ganz deutlich bewußt machen, dass dieser Flächennutzungsplan eine ganze Landschaft zerstört, dieser Plan bringt nur Konflikte und Leid und Unruhe.

Hätten alle Parteien an der Ausarbeitung dieses Planes mitgewirkt, wäre hier sicherlich kein Industriegebiet entstanden, sondern ein Gewerbegebiet und dies widerum hätte für Arbeitsplätze gesorgt.

Trotz Drängen der Plataforma in der Stadtverwaltung Los Llanos, beim Cabildo und auch beim Gobiereno de Canaraias schien es unmöglich zu sein, diesen Plan umzukehren. Immer wieder mussten wir gegen die Unfähigkeit der Politiker ankämpfen, bis letztendlich das oberste Spanische Gericht uns nun endlich Recht gab.

Nachdem wir nun die Möglichkeit haben, die Situation am Callejón de la Gata neu zu überdenken und zu überarbeiten, sollten wir uns zusammen setzen und darüber reden, wie man diese verhängnisvollen Fehler der Vergangenheit vermeiden kann, damit sich die  Anwohner wohlfühlen und die Umwelt geachtet wird.

 

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