La Palma gegen Asphaltwerke in Wohngebieten

Plataforma gegen Asphaltwerke in Wohngebieten auf La Palma ES

Versammlung am 28.10.2011 Casa Cultura El Paso

1.)  Begrüßung und Informationen zum aktuellen Stand

Der 1. Vorsitzende der Plataforma, Berto Perdomo, begrüßte alle Anwesenden, die (zugegebener Maßen) nicht so zahlreich erschienen waren, wie wir alle gehofft hatten. Das ist sehr schade, denn wir brauchen jeden Einzelnen von euch. Nur zusammen und wenn wir viele sind, sind wir stark und können uns durchsetzen. Das Weltgeschehen in den vergangenen Monaten hat gezeigt, was viele Menschen mit friedlichen Demonstrationen erreichen können. Das sollte auch für uns hier gelten.

Berto informierte die Versammlung über die Arbeit in den letzten Monaten, betonte auch, dass die Zusammenarbeit mit der neuen Gemeindeverwaltung in Los Llanos sehr viel einfacher geworden ist und die Treffen mit der neuen Bürgermeisterin in fast schon „freundschaftlicher“ Atmosphäre stattfanden. Antworten auf unsere Fragen gibt sie aber auch nicht. Leider – wie wir meinen.

Gegen das zweite Asphaltwerk haben Freunde und Mitglieder der Plataforma ca. 600 Einsprüche abgegeben – aber auch hierzu gibt es weder Informationen noch Antworten, wie das jetzt weiter gehandhabt wird.

Fazit: Wir müssen weiter sehr viel Geduld (und Geld) aufbringen in unserem Kampf gegen die Asphaltwerke. Es werden wahrscheinlich noch einige Monate ins Land ziehen, bis wir hier Antworten bekommen resp. bis hier ein Gericht entscheidet.

 2.)  Finanzielle Situation

Seit nunmehr 2 Jahren kämpft die Plataforma gegen die Asphaltwerke und dagegen, dass diese ihre Arbeit aufnehmen können. Wir haben einen Anwalt, Felipe Campos, der natürlich nicht umsonst arbeitet. Wir brauchen Geld für die (notwendigen) Gutachten, die wir angefordert haben, um Plakate zu drucken, Flugblätter und vieles mehr. Denn der Kampf vor Gericht muss auf festen Füßen stehen, sonst brauchen wir gar nicht erst anzutreten. Und nur die Aussage von einzelnen Personen, dass die Asphaltanlagen in höchstem Maße ungesund sind, ja sogar krebserregend oder auch umweltschädlich sind, würde vor Gericht nicht wirklich gelten. Wir brauchen also diese Gutachten um unsere Gegenwehr zu begründen und zu fundamentieren.

Nun ist es ja nicht so, dass niemand spendet. Aber es fehlen die kontinuierlichen Beiträge; man dachte anfangs, ein Beitrag von monatlich 10 €  kann von jedem Mitglied oder Nichtmitglied aufgebracht werden. Und wenn man von 150 bis 200 Personen ausgeht die monatlich 10 € einzahlen, dann kommt schon was zusammen. Nur: diese kontinuierlichen Beiträge fehlen und das ist ein Problem.

Der Dank des 1. Vorsitzenden ging dann hier auch an die Helfer der Plataforma, die Zeit investieren, sehr viel Zeit, ohne eine finanzielle Gegenleistung. Denn wir wissen alle, dass ohne die Arbeit dieser Helfer so vieles nicht möglich wäre.

Und trotzdem die Bitte: Unterstützt die Plataforma, denn ohne eure finanzielle Unterstützung können wir nicht weiter arbeiten. Und wenn wir jetzt aufgeben müssen, weil wir keine finanziellen Möglichkeiten haben, dann wäre das schlicht und ergreifend fatal. Wir sind felsenfest davon überzeugt, dass wir auf einem guten Weg sind.

Hier noch einmal unsere Bankverbindung.

Asociacion Platafroma En Contra La Instalacion De Plantas de Asfalto En El Valle Aridane, N.I.F. G 38995007

CODIGO CUENTA: CAJA CANARIA: 2065 0718 17 1400970190

Wenn Sie von Deutschland aus etwas überweisen möchten:

 IBAN: ES43 2065 0718 1714 0097 0190

 BIC / SWIFT: CECA ESMM 065

3.)  Unsere nächsten Schritte

Es muss jedem klar sein, dass wir in unserem Kampf gegen die zweite Anlage, der UNASPA, erst am Anfang stehen und wir wahrscheinlich den gleichen Weg gehen müssen, wie bei unserem Kampf gegen die Anlage von Ruiz Romero. Der Einspruch, besser gesagt, die vielen hundert Einsprüche, sind hier erst der Anfang. Wahrscheinlich kommen wir auch hier nicht umhin, den Gerichtsweg einzuschlagen – was wiederum Geld kostet (s.o.).

 4.)  Felipe Campo

Auch unser Anwalt, Felipe Campo, weiß, dass der Bau und die Inbetriebnahme dieser Asphaltwerke in bewohntem Gebiet eindeutig gegen das Gesetz verstoßen. Ein Gesetz, das aus dem Jahre 1961 (!!!!) stammt. Dieses Gesetz schreibt eindeutig vor, dass solche Anlagen mindestens 2 km (2.000 m) von jedem bewohnten Gebiet entfernt sein müssen.

(Anmerkung der Autorin: ein findiger Vertreter der früheren Gemeindeverwaltung hat dann allen Ernstes behauptet, dass dieses Gesetz auf den kanarischen Inseln gar nicht gilt ……………)

Selbstverständlich gilt dieses Gesetz für ganz Spanien und die kanarischen Inseln gehören nun einmal zu Spanien.

Abgesehen davon: sind nicht Politiker vom Volk gewählt und sollen sie nicht für das Volk da sein? Werden sie nicht von Steuergeldern bezahlt und damit vom Volk? Sollten sie nicht unsere Interessen vertreten und nicht ihre eigenen (finanziellen) Interessen folgen? Fragen über Fragen, aber ich denke, jeder einzelne von euch kennt die Antwort.

 

Nun kann man sich natürlich fragen, warum und wie man dazu kommt, so eine Aussage zu machen. Man will uns hier allen Ernstes einreden: Asphaltwerke sind nicht gesundheitsschädlich und auch nicht krebserregend – nein, aus diesen Schornsteinen kommt nur heisse Luft und Wasserdampf. Wer’s glaubt …………..

Übrigens: der Bebauungsplan von Los Llanos, in den ja auch das Industriegebiet  „Callejon de la Gata“ fällt, stützt sich auf dieses Gesetz von 1961 und sagt eindeutig: Asphaltwerke sind verboten. Das ist schon mal ein Grund dafür, dass die Genehmigung für diese Anlagen in höchstem Maße illegal ist.

 5.) Vicente Ramos

Unser Pressesprecher, Vicente Ramos, brachte das alles noch einmal auf den Punkt. Mehr noch: er erinnerte daran, dass bei unserer letzten Versammlung, also vor den Gemeinderatswahlen, Politiker aller Parteien an unserer Versammlung teilgenommen haben. Und nicht nur das: sie haben ein Erklärung der Plataforma unterschrieben, dass sie gegen Asphaltanlagen in Wohngebieten sind und sie haben versprochen, dagegen zu kämpfen – zusammen mit der Plataforma.

 

Auch die jetzige Bürgermeisterin von Los Llanos war dabei und brachte ein eigenes Papier mit, dass sie unterschrieben hat – dieses Papier hatte die gleiche Aussage.

Diese Wahlen sind vorbei und jeder hat sein Pöstchen bekommen. Dieselben Politiker, die teilweise jetzt in den Gemeinde- und Stadträten sitzen und das „No Asfalto“ auf ihre Fahnen geschrieben haben, fehlten gestern. Auch hierüber sollten wir mal nachdenken.

 

 

Versammlung am 28.10.2011 in der Casa de Cultura, El Paso

 

 

1.)  Begrüßung und Informationen zum aktuellen Stand

Der 1. Vorsitzende der Plataforma, Berto Perdomo, begrüßte alle Anwesenden, die (zugegebener Maßen) nicht so zahlreich erschienen waren, wie wir alle gehofft hatten. Das ist sehr schade, denn wir brauchen jeden Einzelnen von euch. Nur zusammen und wenn wir viele sind, sind wir stark und können uns durchsetzen. Das Weltgeschehen in den vergangenen Monaten hat gezeigt, was viele Menschen mit friedlichen Demonstrationen erreichen können. Das sollte auch für uns hier gelten.

Berto informierte die Versammlung über die Arbeit in den letzten Monaten, betonte auch, dass die Zusammenarbeit mit der neuen Gemeindeverwaltung in Los Llanos sehr viel einfacher geworden ist und die Treffen mit der neuen Bürgermeisterin in fast schon „freundschaftlicher“ Atmosphäre stattfanden. Antworten auf unsere Fragen gibt sie aber auch nicht. Leider – wie wir meinen.

Gegen das zweite Asphaltwerk haben Freunde und Mitglieder der Plataforma ca. 600 Einsprüche abgegeben – aber auch hierzu gibt es weder Informationen noch Antworten, wie das jetzt weiter gehandhabt wird.

Fazit: Wir müssen weiter sehr viel Geduld (und Geld) aufbringen in unserem Kampf gegen die Asphaltwerke. Es werden wahrscheinlich noch einige Monate ins Land ziehen, bis wir hier Antworten bekommen resp. bis hier ein Gericht entscheidet.

2.)  Finanzielle Situation

Seit nunmehr 2 Jahren kämpft die Plataforma gegen die Asphaltwerke und dagegen, dass diese ihre Arbeit aufnehmen können. Wir haben einen Anwalt, Felipe Campos, der natürlich nicht umsonst arbeitet. Wir brauchen Geld für die (notwendigen) Gutachten, die wir angefordert haben, um Plakate zu drucken, Flugblätter und vieles mehr. Denn der Kampf vor Gericht muss auf festen Füßen stehen, sonst brauchen wir gar nicht erst anzutreten. Und nur die Aussage von einzelnen Personen, dass die Asphaltanlagen in höchstem Maße ungesund sind, ja sogar krebserregend oder auch umweltschädlich sind, würde vor Gericht nicht wirklich gelten. Wir brauchen also diese Gutachten um unsere Gegenwehr zu begründen und zu fundamentieren.

Nun ist es ja nicht so, dass niemand spendet. Aber es fehlen die kontinuierlichen Beiträge; man dachte anfangs, ein Beitrag von monatlich 10 €  kann von jedem Mitglied oder Nichtmitglied aufgebracht werden. Und wenn man von 150 bis 200 Personen ausgeht die monatlich 10 € einzahlen, dann kommt schon was zusammen. Nur: diese kontinuierlichen Beiträge fehlen und das ist ein Problem.

Der Dank des 1. Vorsitzenden ging dann hier auch an die Helfer der Plataforma, die Zeit investieren, sehr viel Zeit, ohne eine finanzielle Gegenleistung. Denn wir wissen alle, dass ohne die Arbeit dieser Helfer so vieles nicht möglich wäre.

Und trotzdem die Bitte: Unterstützt die Plataforma, denn ohne eure finanzielle Unterstützung können wir nicht weiter arbeiten. Und wenn wir jetzt aufgeben müssen, weil wir keine finanziellen Möglichkeiten haben, dann wäre das schlicht und ergreifend fatal. Wir sind felsenfest davon überzeugt, dass wir auf einem guten Weg sind.

Hier noch einmal unsere Bankverbindung.

Asociacion Platafroma En Contra La Instalacion De Plantas de Asfalto En El Valle Aridane, N.I.F. G 38995007

 

CODIGO CUENTA: CAJA CANARIA: 2065 0718 17 1400970190

Wenn Sie von Deutschland aus etwas überweisen möchten:

 IBAN: ES43 2065 0718 1714 0097 0190

 BIC / SWIFT: CECA ESMM 065

 3.) Unsere nächsten Schritte

Es muss jedem klar sein, dass wir in unserem Kampf gegen die zweite Anlage, der UNASPA, erst am Anfang stehen und wir wahrscheinlich den gleichen Weg gehen müssen, wie bei unserem Kampf gegen die Anlage von Ruiz Romero. Der Einspruch, besser gesagt, die vielen hundert Einsprüche, sind hier erst der Anfang. Wahrscheinlich kommen wir auch hier nicht umhin, den Gerichtsweg einzuschlagen – was wiederum Geld kostet (s.o.).

 4.)  Felipe Campo

Auch unser Anwalt, Felipe Campo, weiß, dass der Bau und die Inbetriebnahme dieser Asphaltwerke in bewohntem Gebiet eindeutig gegen das Gesetz verstoßen. Ein Gesetz, das aus dem Jahre 1961 (!!!!) stammt. Dieses Gesetz schreibt eindeutig vor, dass solche Anlagen mindestens 2 km (2.000 m) von jedem bewohnten Gebiet entfernt sein müssen.

(Anmerkung der Autorin: ein findiger Vertreter der früheren Gemeindeverwaltung hat dann allen Ernstes behauptet, dass dieses Gesetz auf den kanarischen Inseln gar nicht gilt ……………)

Selbstverständlich gilt dieses Gesetz für ganz Spanien und die kanarischen Inseln gehören nun einmal zu Spanien.

Abgesehen davon: sind nicht Politiker vom Volk gewählt und sollen sie nicht für das Volk da sein? Werden sie nicht von Steuergeldern bezahlt und damit vom Volk? Sollten sie nicht unsere Interessen vertreten und nicht ihre eigenen (finanziellen) Interessen folgen? Fragen über Fragen, aber ich denke, jeder einzelne von euch kennt die Antwort.

Nun kann man sich natürlich fragen, warum und wie man dazu kommt, so eine Aussage zu machen. Man will uns hier allen Ernstes einreden: Asphaltwerke sind nicht gesundheitsschädlich und auch nicht krebserregend – nein, aus diesen Schornsteinen kommt nur heisse Luft und Wasserdampf. Wer’s glaubt …………..

Übrigens: der Bebauungsplan von Los Llanos, in den ja auch das Industriegebiet  „Callejon de la Gata“ fällt, stützt sich auf dieses Gesetz von 1961 und sagt eindeutig: Asphaltwerke sind verboten. Das ist schon mal ein Grund dafür, dass die Genehmigung für diese Anlagen in höchstem Maße illegal ist.

 5.) Vicente Ramos

Unser Pressesprecher, Vicente Ramos, brachte das alles noch einmal auf den Punkt. Mehr noch: er erinnerte daran, dass bei unserer letzten Versammlung, also vor den Gemeinderatswahlen, Politiker aller Parteien an unserer Versammlung teilgenommen haben. Und nicht nur das: sie haben ein Erklärung der Plataforma unterschrieben, dass sie gegen Asphaltanlagen in Wohngebieten sind und sie haben versprochen, dagegen zu kämpfen – zusammen mit der Plataforma.

Auch die jetzige Bürgermeisterin von Los Llanos war dabei und brachte ein eigenes Papier mit, dass sie unterschrieben hat – dieses Papier hatte die gleiche Aussage.

Diese Wahlen sind vorbei und jeder hat sein Pöstchen bekommen. Dieselben Politiker, die teilweise jetzt in den Gemeinde- und Stadträten sitzen und das „No Asfalto“ auf ihre Fahnen geschrieben haben, fehlten gestern. Auch hierüber sollten wir mal nachdenken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Versammlung am 28.10.2011 in der Casa de Cultura, El Paso

 

 

1.)  Begrüßung und Informationen zum aktuellen Stand

Der 1. Vorsitzende der Plataforma, Berto Perdomo, begrüßte alle Anwesenden, die (zugegebener Maßen) nicht so zahlreich erschienen waren, wie wir alle gehofft hatten. Das ist sehr schade, denn wir brauchen jeden Einzelnen von euch. Nur zusammen und wenn wir viele sind, sind wir stark und können uns durchsetzen. Das Weltgeschehen in den vergangenen Monaten hat gezeigt, was viele Menschen mit friedlichen Demonstrationen erreichen können. Das sollte auch für uns hier gelten.

Berto informierte die Versammlung über die Arbeit in den letzten Monaten, betonte auch, dass die Zusammenarbeit mit der neuen Gemeindeverwaltung in Los Llanos sehr viel einfacher geworden ist und die Treffen mit der neuen Bürgermeisterin in fast schon „freundschaftlicher“ Atmosphäre stattfanden. Antworten auf unsere Fragen gibt sie aber auch nicht. Leider – wie wir meinen.

Gegen das zweite Asphaltwerk haben Freunde und Mitglieder der Plataforma ca. 600 Einsprüche abgegeben – aber auch hierzu gibt es weder Informationen noch Antworten, wie das jetzt weiter gehandhabt wird.

Fazit: Wir müssen weiter sehr viel Geduld (und Geld) aufbringen in unserem Kampf gegen die Asphaltwerke. Es werden wahrscheinlich noch einige Monate ins Land ziehen, bis wir hier Antworten bekommen resp. bis hier ein Gericht entscheidet.

 

2.)  Finanzielle Situation

Seit nunmehr 2 Jahren kämpft die Plataforma gegen die Asphaltwerke und dagegen, dass diese ihre Arbeit aufnehmen können. Wir haben einen Anwalt, Felipe Campos, der natürlich nicht umsonst arbeitet. Wir brauchen Geld für die (notwendigen) Gutachten, die wir angefordert haben, um Plakate zu drucken, Flugblätter und vieles mehr. Denn der Kampf vor Gericht muss auf festen Füßen stehen, sonst brauchen wir gar nicht erst anzutreten. Und nur die Aussage von einzelnen Personen, dass die Asphaltanlagen in höchstem Maße ungesund sind, ja sogar krebserregend oder auch umweltschädlich sind, würde vor Gericht nicht wirklich gelten. Wir brauchen also diese Gutachten um unsere Gegenwehr zu begründen und zu fundamentieren.

Nun ist es ja nicht so, dass niemand spendet. Aber es fehlen die kontinuierlichen Beiträge; man dachte anfangs, ein Beitrag von monatlich 10 €  kann von jedem Mitglied oder Nichtmitglied aufgebracht werden. Und wenn man von 150 bis 200 Personen ausgeht die monatlich 10 € einzahlen, dann kommt schon was zusammen. Nur: diese kontinuierlichen Beiträge fehlen und das ist ein Problem.

Der Dank des 1. Vorsitzenden ging dann hier auch an die Helfer der Plataforma, die Zeit investieren, sehr viel Zeit, ohne eine finanzielle Gegenleistung. Denn wir wissen alle, dass ohne die Arbeit dieser Helfer so vieles nicht möglich wäre.

Und trotzdem die Bitte: Unterstützt die Plataforma, denn ohne eure finanzielle Unterstützung können wir nicht weiter arbeiten. Und wenn wir jetzt aufgeben müssen, weil wir keine finanziellen Möglichkeiten haben, dann wäre das schlicht und ergreifend fatal. Wir sind felsenfest davon überzeugt, dass wir auf einem guten Weg sind.

Hier noch einmal unsere Bankverbindung.

Asociacion Platafroma En Contra La Instalacion De Plantas de Asfalto En El Valle Aridane, N.I.F. G 38995007

 

CODIGO CUENTA: CAJA CANARIA

 

2065 0718 17 1400970190

 

Wenn Sie von Deutschland aus etwas überweisen möchten:

 

IBAN: ES43 2065 0718 1714 0097 0190

 

BIC / SWIFT: CECA ESMM 065

 

 

3.)  Unsere nächsten Schritte

 

Es muss jedem klar sein, dass wir in unserem Kampf gegen die zweite Anlage, der UNASPA, erst am Anfang stehen und wir wahrscheinlich den gleichen Weg gehen müssen, wie bei unserem Kampf gegen die Anlage von Ruiz Romero. Der Einspruch, besser gesagt, die vielen hundert Einsprüche, sind hier erst der Anfang. Wahrscheinlich kommen wir auch hier nicht umhin, den Gerichtsweg einzuschlagen – was wiederum Geld kostet (s.o.).

 

 

 

4.)  Felipe Campo

 

Auch unser Anwalt, Felipe Campo, weiß, dass der Bau und die Inbetriebnahme dieser Asphaltwerke in bewohntem Gebiet eindeutig gegen das Gesetz verstoßen. Ein Gesetz, das aus dem Jahre 1961 (!!!!) stammt. Dieses Gesetz schreibt eindeutig vor, dass solche Anlagen mindestens 2 km (2.000 m) von jedem bewohnten Gebiet entfernt sein müssen.

(Anmerkung der Autorin: ein findiger Vertreter der früheren Gemeindeverwaltung hat dann allen Ernstes behauptet, dass dieses Gesetz auf den kanarischen Inseln gar nicht gilt ……………)

Selbstverständlich gilt dieses Gesetz für ganz Spanien und die kanarischen Inseln gehören nun einmal zu Spanien.

 

Abgesehen davon: sind nicht Politiker vom Volk gewählt und sollen sie nicht für das Volk da sein? Werden sie nicht von Steuergeldern bezahlt und damit vom Volk? Sollten sie nicht unsere Interessen vertreten und nicht ihre eigenen (finanziellen) Interessen folgen? Fragen über Fragen, aber ich denke, jeder einzelne von euch kennt die Antwort.

 

Nun kann man sich natürlich fragen, warum und wie man dazu kommt, so eine Aussage zu machen. Man will uns hier allen Ernstes einreden: Asphaltwerke sind nicht gesundheitsschädlich und auch nicht krebserregend – nein, aus diesen Schornsteinen kommt nur heisse Luft und Wasserdampf. Wer’s glaubt …………..

 

Übrigens: der Bebauungsplan von Los Llanos, in den ja auch das Industriegebiet  „Callejon de la Gata“ fällt, stützt sich auf dieses Gesetz von 1961 und sagt eindeutig: Asphaltwerke sind verboten. Das ist schon mal ein Grund dafür, dass die Genehmigung für diese Anlagen in höchstem Maße illegal ist.

 

5.) Vicente Ramos

 

Unser Pressesprecher, Vicente Ramos, brachte das alles noch einmal auf den Punkt. Mehr noch: er erinnerte daran, dass bei unserer letzten Versammlung, also vor den Gemeinderatswahlen, Politiker aller Parteien an unserer Versammlung teilgenommen haben. Und nicht nur das: sie haben ein Erklärung der Plataforma unterschrieben, dass sie gegen Asphaltanlagen in Wohngebieten sind und sie haben versprochen, dagegen zu kämpfen – zusammen mit der Plataforma.

 

Auch die jetzige Bürgermeisterin von Los Llanos war dabei und brachte ein eigenes Papier mit, dass sie unterschrieben hat – dieses Papier hatte die gleiche Aussage.

 

Diese Wahlen sind vorbei und jeder hat sein Pöstchen bekommen. Dieselben Politiker, die teilweise jetzt in den Gemeinde- und Stadträten sitzen und das „No Asfalto“ auf ihre Fahnen geschrieben haben, fehlten gestern. Auch hierüber sollten wir mal nachdenken.

 

1.) Begrüßung und Informationen zum aktuellen Stand
Der 1. Vorsitzende der Plataforma, Berto Perdomo, begrüßte alle Anwesenden, die (zugegebener Maßen) nicht so zahlreich erschienen waren, wie wir alle gehofft hatten. Das ist sehr schade, denn wir brauchen jeden Einzelnen von euch. Nur zusammen und wenn wir viele sind, sind wir stark und können uns durchsetzen. Das Weltgeschehen in den vergangenen Monaten hat gezeigt, was viele Menschen mit friedlichen Demonstrationen erreichen können. Das sollte auch für uns hier gelten.
Berto informierte die Versammlung über die Arbeit in den letzten Monaten, betonte auch, dass die Zusammenarbeit mit der neuen Gemeindeverwaltung in Los Llanos sehr viel einfacher geworden ist und die Treffen mit der neuen Bürgermeisterin in fast schon „freundschaftlicher“ Atmosphäre stattfanden. Antworten auf unsere Fragen gibt sie aber auch nicht. Leider – wie wir meinen.
Gegen das zweite Asphaltwerk haben Freunde und Mitglieder der Plataforma ca. 600 Einsprüche abgegeben – aber auch hierzu gibt es weder Informationen noch Antworten, wie das jetzt weiter gehandhabt wird.
Fazit: Wir müssen weiter sehr viel Geduld (und Geld) aufbringen in unserem Kampf gegen die Asphaltwerke. Es werden wahrscheinlich noch einige Monate ins Land ziehen, bis wir hier Antworten bekommen resp. bis hier ein Gericht entscheidet.

2.) Finanzielle Situation
Seit nunmehr 2 Jahren kämpft die Plataforma gegen die Asphaltwerke und dagegen, dass diese ihre Arbeit aufnehmen können. Wir haben einen Anwalt, Felipe Campos, der natürlich nicht umsonst arbeitet. Wir brauchen Geld für die (notwendigen) Gutachten, die wir angefordert haben, um Plakate zu drucken, Flugblätter und vieles mehr. Denn der Kampf vor Gericht muss auf festen Füßen stehen, sonst brauchen wir gar nicht erst anzutreten. Und nur die Aussage von einzelnen Personen, dass die Asphaltanlagen in höchstem Maße ungesund sind, ja sogar krebserregend oder auch umweltschädlich sind, würde vor Gericht nicht wirklich gelten. Wir brauchen also diese Gutachten um unsere Gegenwehr zu begründen und zu fundamentieren.
Nun ist es ja nicht so, dass niemand spendet. Aber es fehlen die kontinuierlichen Beiträge; man dachte anfangs, ein Beitrag von monatlich 10 € kann von jedem Mitglied oder Nichtmitglied aufgebracht werden. Und wenn man von 150 bis 200 Personen ausgeht die monatlich 10 € einzahlen, dann kommt schon was zusammen. Nur: diese kontinuierlichen Beiträge fehlen und das ist ein Problem.
Der Dank des 1. Vorsitzenden ging dann hier auch an die Helfer der Plataforma, die Zeit investieren, sehr viel Zeit, ohne eine finanzielle Gegenleistung. Denn wir wissen alle, dass ohne die Arbeit dieser Helfer so vieles nicht möglich wäre.
Und trotzdem die Bitte: Unterstützt die Plataforma, denn ohne eure finanzielle Unterstützung können wir nicht weiter arbeiten. Und wenn wir jetzt aufgeben müssen, weil wir keine finanziellen Möglichkeiten haben, dann wäre das schlicht und ergreifend fatal. Wir sind felsenfest davon überzeugt, dass wir auf einem guten Weg sind.
Hier noch einmal unsere Bankverbindung.
Asociacion Platafroma En Contra La Instalacion De Plantas de Asfalto En El Valle Aridane, N.I.F. G 38995007

CODIGO CUENTA: CAJA CANARIA

2065 0718 17 1400970190

Wenn Sie von Deutschland aus etwas überweisen möchten:

IBAN: ES43 2065 0718 1714 0097 0190

BIC / SWIFT: CECA ESMM 065
3.) Unsere nächsten Schritte

Es muss jedem klar sein, dass wir in unserem Kampf gegen die zweite Anlage, der UNASPA, erst am Anfang stehen und wir wahrscheinlich den gleichen Weg gehen müssen, wie bei unserem Kampf gegen die Anlage von Ruiz Romero. Der Einspruch, besser gesagt, die vielen hundert Einsprüche, sind hier erst der Anfang. Wahrscheinlich kommen wir auch hier nicht umhin, den Gerichtsweg einzuschlagen – was wiederum Geld kostet (s.o.).

 

4.) Felipe Campo

Auch unser Anwalt, Felipe Campo, weiß, dass der Bau und die Inbetriebnahme dieser Asphaltwerke in bewohntem Gebiet eindeutig gegen das Gesetz verstoßen. Ein Gesetz, das aus dem Jahre 1961 (!!!!) stammt. Dieses Gesetz schreibt eindeutig vor, dass solche Anlagen mindestens 2 km (2.000 m) von jedem bewohnten Gebiet entfernt sein müssen.
(Anmerkung der Autorin: ein findiger Vertreter der früheren Gemeindeverwaltung hat dann allen Ernstes behauptet, dass dieses Gesetz auf den kanarischen Inseln gar nicht gilt ……………)
Selbstverständlich gilt dieses Gesetz für ganz Spanien und die kanarischen Inseln gehören nun einmal zu Spanien.

Abgesehen davon: sind nicht Politiker vom Volk gewählt und sollen sie nicht für das Volk da sein? Werden sie nicht von Steuergeldern bezahlt und damit vom Volk? Sollten sie nicht unsere Interessen vertreten und nicht ihre eigenen (finanziellen) Interessen folgen? Fragen über Fragen, aber ich denke, jeder einzelne von euch kennt die Antwort.

Nun kann man sich natürlich fragen, warum und wie man dazu kommt, so eine Aussage zu machen. Man will uns hier allen Ernstes einreden: Asphaltwerke sind nicht gesundheitsschädlich und auch nicht krebserregend – nein, aus diesen Schornsteinen kommt nur heisse Luft und Wasserdampf. Wer’s glaubt …………..

Übrigens: der Bebauungsplan von Los Llanos, in den ja auch das Industriegebiet „Callejon de la Gata“ fällt, stützt sich auf dieses Gesetz von 1961 und sagt eindeutig: Asphaltwerke sind verboten. Das ist schon mal ein Grund dafür, dass die Genehmigung für diese Anlagen in höchstem Maße illegal ist.

5.) Vicente Ramos

Unser Pressesprecher, Vicente Ramos, brachte das alles noch einmal auf den Punkt. Mehr noch: er erinnerte daran, dass bei unserer letzten Versammlung, also vor den Gemeinderatswahlen, Politiker aller Parteien an unserer Versammlung teilgenommen haben. Und nicht nur das: sie haben ein Erklärung der Plataforma unterschrieben, dass sie gegen Asphaltanlagen in Wohngebieten sind und sie haben versprochen, dagegen zu kämpfen – zusammen mit der Plataforma.

Auch die jetzige Bürgermeisterin von Los Llanos war dabei und brachte ein eigenes Papier mit, dass sie unterschrieben hat – dieses Papier hatte die gleiche Aussage.

Diese Wahlen sind vorbei und jeder hat sein Pöstchen bekommen. Dieselben Politiker, die teilweise jetzt in den Gemeinde- und Stadträten sitzen und das „No Asfalto“ auf ihre Fahnen geschrieben haben, fehlten gestern. Auch hierüber sollten wir mal nachdenken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

finanzielle Situation, nächste Schritte, Erklärung unseres Anwaltes FELIPE CAMPOS, Diskussion und allgemeine Fragen

 

 

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